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Warum wir mehr Stärken haben, als wir denken

Sonntag, 13. August 2017

Warum wir mehr Stärken haben, als wir denken Jeder Mensch hat Stärken, heißt es. Doch wenn es darum geht, auf die scheinbar simple Frage nach den Eigenen zu antworten, ist der Kopf gerne mal leer gefegt. "Ach das... das ist doch nichts Besonderes" und "Andere sind doch viel besser als ich" kommen mir - und bestimmt auch einigen von euch - sehr bekannt vor. Doch weshalb tun wir es uns eigentlich so schwer, unsere Stärken zu benennen? Und wie finden wir heraus, welche Talente noch in uns schlummern?

Von Komfortzonen und kaltem Wasser

Montag, 12. Juni 2017


Neues Auszuprobieren erfordert Mut. Doch viel zu oft machen Überlegungen über das "Was wäre wenn" kurzen Prozess mit ungewöhnlichen, verrückten, vielleicht sogar genialen Ideen. Liebend gern igeln wir uns dann in unserer persönlichen Komfortzone ein. Ich kann das doch sowieso nicht, Andere sind viel talentierter als ich, ich werde mich total blamieren sind die Klassiker, wenn es darum geht, einen großen Bogen um das kalte Wasser zu machen, anstatt mit Anlauf reinzuspringen. Schade eigentlich. Denn was wäre schon wenn?

Probier's mal mit... Dankbarkeit!

Samstag, 20. August 2016


Ich saß auf der Couch, auf der einen Seite der Liebste, auf der anderen eine Tüte Chips. Die Jogginghose war herrlich bequem und zur Abwechslung lief mal ein verdammt cooler Film im Fernsehen (click!). Beste Voraussetzungen also, um mich ausgezeichnet zu fühlen. Wäre da nicht diese schlechte Laune gewesen, die aus dem nichts gekommen war und meiner guten Stimmung innerhalb kürzester Zeit den Garaus gemacht hatte.

Kolumne: Warum die falsche Abzweigung auch nur ein Umweg ist

Freitag, 16. Oktober 2015


Ich hab's geschafft, hallte es immer wieder in meinem Kopf, während ich mich ungläubig in der leer geräumten Wohnung umschaute. Drei Jahre voller Anstrengung, Tränen und Schweiß, aber auch lautem Lachen und glücklichen Momenten lagen hinter mir. Ich wusste gar nicht, was ich zuerst fühlen sollte. Freude, den Liebsten, meine Freunde und Familie wieder in die Arme zu schließen? Wehmut die liebgewonnenen Kollegen zurückzulassen? Neugier, welche Herausforderungen wohl auf mich warteten? Oder doch das flaue Gefühl der Ungewissheit aus genau demselben Grund?

Kolumne: Warum sich Sensationen nicht besser verkaufen lassen

Freitag, 5. Juni 2015


Skandale, Verunsicherung, Gewalt - wohin man auch schaut, dominieren solche und ähnliche Themen die Medien. Gerne untermalt mit reißerischen Überschriften, emotionsgeladenen Bildern und schamlosen Videoaufnahmen. Doch anstatt gebannt die neuesten Geschehnisse zu verfolgen, wenden wir uns ab. Beschäftigen uns lieber mit der Grillparty ("Die organisiert sich nicht von selbst!") oder dem neuesten Objekt der Begierde ("Die Schuhe muss ich uuunbedingt haben!").

Kolumne: Warum Freundschaften Ecken und Kanten brauchen

Freitag, 1. Mai 2015


Reisende soll man ziehen lassen. Während ich vor einigen Jahren darüber noch die Augen verdrehte, erwische ich mich mittlerweile immer wieder dabei, wie ich in Gedanken zustimmend nicke. Tatsächlich hat sich in der Vergangenheit oft genug die Gelegenheit geboten, vermeintliche Freunde auf Reisen zu schicken - in die Wüste. So wurden mit der Zeit aus Freunden, Bekannte und aus Bekannten schließlich Fremde. Und auch wenn ich heute deutlich weniger Freunde habe, als noch vor sechs Jahren, könnte ich darüber nicht glücklicher sein. Denn aus der Masse an lockeren Bekanntschaften hat sich mit der Zeit eine handvoll lieber Menschen herauskristallisiert, die sich mit mir freuen, wenn es mir gut geht und mich auffangen, wenn das Leben Achterbahn fährt - wahre Freunde eben.

Kolumne: Warum wir öfter stolz auf uns sein sollten

Freitag, 3. April 2015


Ein halbes Jahr, sechs Monate oder auch ein Semester. So viel Zeit bleibt noch, bis sich mein Studium dem Ende zuneigt. Endlich, denn wenn ich ehrlich bin, kann ich es kaum erwarten, mich auf den Weg in Richtung Heimat zu machen und mich ins nächste Abenteuer zu stürzen - mein Ziel immer vor Augen. Und auch wenn ich mir meiner Sache sicher bin, konnte ich in den letzten Wochen nicht anders, als mir ununterbrochen Gedanken über die Zukunft zu machen. Ob ich es tatsächlich schaffen werde, meinen Traumjob an Land zu ziehen? Wo es doch sicherlich Unmengen talentierte Frauen und Männern gibt, die genau das gleiche Ziel haben? So sponn ich den Gedanken weiter und machte mich unbewusst kleiner, als ich tatsächlich bin. Bis mich ausgerechnet die junge Carrie Bradshaw während einer besonders langweiligen Zugfahrt ins Grübeln brachte.

Kolumne: Warum Kreativität nicht auf Knopfdruck funktioniert

Freitag, 6. März 2015

Worüber könnte ich bloß schreiben? Immer wieder stellte ich mir die gleiche Frage - sage und schreibe drei Wochen lang. Genau die drei Wochen, die mir zwischen der letzten Kolumne und der heutigen blieben. Doch egal, wie sehr ich mich anstrengte, klappte ich meinen Kalender jedes Mal reichlich frustriert wieder zu. Da saß ich also, mit einer gähnenden Leere, wo sonst ein Einfall den nächsten jagte. Wie eine Dürrephase, die nicht enden wollte. Doch war meine kreative Quelle tatsächlich versiegt oder hatte ich es schlicht und ergreifend mit einer besonders hartnäckigen Schreibblockade zu tun? Und wieso hatte sie es ausgerechnet auf meine Kolumne abgesehen? War ihr Verfallsdatum etwa schon erreicht? Oder sogar überschritten?

Kolumne: Warum wir verlernt haben, unser Herz zu öffnen

Freitag, 6. Februar 2015


"Darf ich mich zu Ihnen setzen", fragte mich der junge Kollege aus dem ersten Stock und stellte sein Tablett mir gegenüber ab. "Na klar", erwiderte ich mit vorgehaltener Hand und schluckte hastig den Bissen Spaghetti Bolognese runter, den ich mir gerade in den Mund geschoben hatte. Wer unterhielt sich in der Mittagspause schließlich nicht gerne? Als berüchtigte Quatschtante war ich schnell in mei-nem Element. Beinahe eine ganze Stunde unterhielten wir uns über alles Mögliche, wie etwa seine Reise nach Afrika, meine Pläne nach dem Studium und seine Kinder. Gerade als er Luft holte, um für die nächste Anekdote auszuholen, stutzte ich. 

Kolumne: Warum wir verlernen im Moment zu leben

Freitag, 5. Dezember 2014


Angespannt sitzen wir unsere Zeit in der Vorlesung ab, arbeiten nebenbei an der wichtigen Präsentation und checken im Minutentakt unsere E-Mails auf dem Handy. Stillsitzen stellt uns mittlerweile vor unge-ahnte Schwierigkeiten. Rund um die Uhr sind unsere Multitaskingfähigkeiten gefragt, natürlich nicht ganz unfreiwillig. Doch seien wir mal ehrlich: kommt nicht schon nach kurzer Zeit des bloßen Zuhörens der Gedanke der Unproduktivität und Zeitverschwendung auf? Wie viele sinnvolle Dinge, könnten wir schließlich in solchen Momenten erledigen? Dinge, die uns abends den letzten Nerv und unsere Freizeit rauben? Eine Denke, die mich immer wieder überrascht und einen gefährlichen Trend verdeutlicht. Arbeitsabläufe werden schneller, die Anforderungen immer größer. Wir leben in der Zukunft, womöglich auch in der Vergangenheit, doch was ist mit der Gegenwart? Haben wir verlernt, im Moment zu leben?

Kolumne: Warum wir die Ursache nicht beim Namen nennen

Freitag, 7. November 2014

"Wir werden sowieso hier rausgeworfen, ich sag's dir", schloss meine Kollegin ihre Schimpftirade nach gefühlten zehn Minuten verheißungsvoll ab. Eine Veränderung stand bevor. Auch wenn es nichts Dramatisches war, waren die Gemüter dennoch erhitzt. Besonders besagte Kollegin schien über Wo-chen hinweg etliche Horrorszenarien in ihrem Kopf durchzuspielen. "Wir werden sowieso den Kürzeren ziehen. Es ist doch immer so", setzte sie mit durchdringendem Blick noch einmal nach. Entsetzt schlug Kollegin Nummer Zwei, die gerade herein gekommen war, die Hand vor den Mund, die Augen weit auf-gerissen: "Wirklich? Ich wusste es! Uns fragt doch eh niemand. Es wird 100%ig so kommen", feuert sie die erste Kollegin wieder an. "Jetzt reicht´s aber langsam", übertöne ich das Geschnatter. Und tatsäch-lich halten beide für einen kurzen Moment den Mund und schauen mich erstaunt an.

Kolumne: Warum wir unseren eigenen Weg gehen sollten

Freitag, 3. Oktober 2014


Wir stecken uns Ziele, arbeiten darauf hin und träumen davon eines Tages dort anzukommen. Wollen hoch hinaus und sind dem Erfolg stets auf der Spur. Wir streben nach mehr. Besser, höher, schneller lautet die Devise. Doch ist es tatsächlich das, was wir möchten? Immer mehr?
Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Besonders wenn ich auf Leute stieß, die der festen Überzeugung waren, wahrer Erfolg läge einzig und allein im Top-Management. Eine allgemeingültige Regel, die angeblich ein jeder junger Mensch beherzigen sollte. Doch definiert "Erfolg" nicht jeder anders? Weshalb müssen das Ziel und der Weg dorthin für jeden gleich aussehen?

Kolumne: Warum es an uns liegt, die Dosis zu wählen

Freitag, 1. August 2014


"Oh verdammt, die Bibliothek!", fällt es mir siedend heiß ein. Hektisch packe ich einen Stapel Bücher in meine Tasche und stolpere auf dem Weg zur Tür über einen Hausschuh. Aus dem Augenwinkel werfe ich noch einen raschen Blick auf die Uhr und bleibe wie angewurzelt stehen. Fluchend lasse ich die Tasche neben mir auf den Boden sinken und kicke den verirrten Hausschuh aus dem Weg. "Blöde Sommeröffnungszeiten ", denke ich, "Das war's dann wohl für heute. Morgen muss ich aber wirklich hin."

Kolumne: Warum wir die Regeln neu schreiben sollten

Freitag, 4. Juli 2014


"Ich werde dir gleich Anweisungen geben. Du machst einfach das, was dir als erstes dazu einfällt. Ok?", sagte die Regisseurin zu einer jungen Frau, die vor der Kamera steht. Sie nickt. "Zeig mir wie ein Mädchen läuft", fordert die Regisseurin auf. Die junge Frau läuft los, wirft dabei den Kopf von links nach rechts, strahlt vor sich hin und wackelt unbeholfen mit den Armen herum.
Sie ist nicht die Einzige, die eine eher unterhaltsame Interpretation vorführt. Männer, Frauen, kleine Jungs - alle machen es ihr unabhängig von einander nach. Wen wundert es? Schließlich entspricht doch genau das dem Klischee, das von klein auf suggeriert wird: Mädchen seien unbeholfen, albern und schwach.

Kolumne: Warum wir uns öfter selbst verzeihen sollten

Freitag, 6. Juni 2014


Zufrieden legte ich den Stift bei Seite und überflog die krakeligen Zitate, die ich in den vergangenen zwei Stunden zu Papier gebracht hatte. Sie stammten von einem Yoga Lehrer, der mir für meine Reportage (hier geht's zum Artikel) Rede und Antwort gestanden hatte. "Darf ich dich jetzt auch mal etwas fragen?", erkundigte er sich, kaum hatte ich den Notizblock zugeklappt. "Natürlich", entgegnete ich verdutzt. "Welche Sorgen haben sich in deiner Stirn festgesetzt?" Verständnislos schaute ich ihn an. Was für Sorgen? Und was hatten die auf meiner Stirn zu suchen?

Kolumne: Warum sich Träume nicht von selbst verwirklichen

Freitag, 2. Mai 2014


Vergangene Woche tat ich etwas ganz schön Alltägliches und dennoch war das letzte Mal viel zu lange her: Ich steckte meine Nase in ein gutes Buch. Schmökerte den ganzen Tag, atmete den Duft der druckfrischen Seiten ein und vergaß die Welt um mich herum. Wie hatte ich es bloß so lange ohne ausgehalten? Genauer gesagt seit Weihnachten (zum Post)? Nach den Feiertagen konnte ich kaum aufhören zu schwärmen, von der Ruhe, der Entspannung, den fremden Welten, in die ich mich mit den Jahren immer seltener ziehen lasse. Doch woran liegt das eigentlich? Ist es nicht grotesk, dass ich zwar schon fast mein ganzes Leben lang davon träume, mir als Schriftstellerin einen Namen zu machen, jedoch immer seltener zu einem guten Buch greife? Wann lese ich eigentlich überhaupt noch? Wann nicht? Und wie konnte es passieren, dass Letzteres Überhand genommen hat?

Kolumne: Warum Anonymität eine Frage des Namens ist

Freitag, 4. April 2014


Bahnfahrten dauern meistens zu lang, sind strapaziös und im schlimmsten Fall sterbenslangweilig. Was also tun, um sich die Zeit zu vertreiben? Ich für meinen Teil, habe da eine ganz gute Lösung gefunden: reden, reden und noch mal reden und zwar mit den lieben Mitreisenden. Die Meisten freuen sich über die willkommene Abwechslung und nutzen die Gelegenheit ihre gesamte Lebensgeschichten in allen Facetten auszumalen. So auch letztens im Zug.

Kolumne: Warum Verkleidungen der Schlüssel zur Veränderung sind

Freitag, 7. März 2014


Erst wenige Tage ist es her, dass man nur wissend lächelte, wenn Rotkäppchen und der böse Wolf Hand in Hand vorbeispazierten oder Captain Jack Sparrow nach Feuer fragte. Auch ich konnte es nicht lassen, mich für den Kölner Karneval in Schale zu werfen und habe mich als Biene Maja und Zimmermädchen verkleidet. Der ein oder andere mag jetzt denken: die hat wohl vergessen erwachsen zu werden. Doch tatsächlich ist das, was in Kindertagen mit rosafarbenen Prinzessinnenkleidern begann, heute nicht mehr wegzudenken. Doch weshalb eigentlich nicht? Offenbar bin ich nicht die Einzige, die ab und an das Bedürfnis verspürt, sich mit ausgefallenen, witzigen oder kunstvollen Kostümen zu schmücken. Man denke allein Mal an die Vielzahl der Mottoparties, -Dinner, -Wochen und was es sonst noch alles gibt, die Anlass genug bieten, in Outfits jenseits des Alltäglichen zu schlüpfen.

Kolumne: Warum das Leben vorbeizieht und wir nur hinterher winken

Freitag, 7. Februar 2014


"Was war in letzter Zeit bei dir so los?" Erwartungsvoll schaut mich die lang verschollene Freundin an. Gute Frage. Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, was ich vor zwei Tagen zu Mittag gegessen habe, geschweige denn, was in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten passiert ist. Ganz unschuldig bin ich daran nicht, wenn ich so darüber nachdenke. Schließlich gehört Multitasking zu meinen Spezialitäten. Und plötzlich geschieht eben genau das: ich habe keine Ahnung, was ich die letzten Stunden eigentlich getan habe. Sang- und klanglos plätschert die Zeit dann an mir vorbei, ohne dass ich auch nur mit der Wimper zucke. Oft genug geschieht das auch, wenn ich mich in Gedanken in naher - meistens jedoch in ganz schön ferner - Zukunft befinde. Dann geistern Fragen wie "Was könnte ich in zwei Wochen zum Mädelsabend anziehen?" oder "Wie könnte es beruflich in einigen Jahren weitergehen?" im überfüllten Kopf herum.

Kolumne: Warum wir öfter auf unser Bauchgefühl hören sollten

Sonntag, 12. Januar 2014


Müssen, sollen, dürfen - oder vielmehr nicht dürfen; gerne in Kombination mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Pünktlich zur Jahreswende - so hat es sich eingebürgert - erlegen wir uns munter einen Zwang nach dem nächsten auf, fast als wäre es eine sportliche Disziplin. Unaufhörlich kreisen sie dann in unseren Köpfen und lassen all das, was wir uns krampfhaft zu verbieten versuchen, noch reizvoller erscheinen. Kein Wunder, dass unsere guten Vorsätze bereits nach wenigen Wochen vergessen sind und wir in unsere alltäglichen Muster zurückfallen. Glücklicher Weise, so könnte man meinen. Denn was wäre es, würden wir tatsächlich akribisch an unseren Vorsätzen festhalten? Ein Leben geprägt von Verzicht, Einschränkungen und einer ganzen Wagenladung zusätzlicher Verpflichtungen. Sonderlich verlockend klingt das nun wirklich nicht.
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