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Von Komfortzonen und kaltem Wasser

Montag, 12. Juni 2017


Neues Auszuprobieren erfordert Mut. Doch viel zu oft machen Überlegungen über das "Was wäre wenn" kurzen Prozess mit ungewöhnlichen, verrückten, vielleicht sogar genialen Ideen. Liebend gern igeln wir uns dann in unserer persönlichen Komfortzone ein. Ich kann das doch sowieso nicht, Andere sind viel talentierter als ich, ich werde mich total blamieren sind die Klassiker, wenn es darum geht, einen großen Bogen um das kalte Wasser zu machen, anstatt mit Anlauf reinzuspringen. Schade eigentlich. Denn was wäre schon wenn?

Wenn ich mich nicht getraut hätte, meine sieben Sachen zu packen und in die Ferne zu ziehen, hätte ich viele liebe Menschen niemals getroffen (click!). Wenn ich nicht mit zitternden Knien die erste Kunst hätte verewigen lassen, würde ich mich immer fragen, was es mit mir gemacht hätte. Wenn ich auf meinen inneren Kritiker gehört hätte, gäbe es diesen Blog wahrscheinlich bis heute nicht. Ich könnte die Liste ewig fortführen.

Auf  Entscheidungen außerhalb unserer Komfortzone Taten folgen zu lassen, kostet manchmal Überwindung. Doch gleichzeitig ebnen sie den Weg für Erlebnisse, auf die wir stolz sein können; auf die wir in einigen Jahren zurückblicken und uns selber auf die Schulter klopfen, denn jeder Schritt aus der Komfortzone heraus bringt uns weiter. Wir wachsen über uns hinaus und lernen dazu. Und ja, manchmal stolpern wir. Doch wir stehen wieder auf. Denn eine falsche Entscheidung ist auch bloß ein Umweg zu unserem Glück (click!).

Wie heißt es so schön? Man bereut nicht die Dinge, die man getan hat, sondern die Dinge, die man nicht getan hat. Ich habe nach langer Zeit einen neuen Blogpost veröffentlicht, obwohl ich großen Respekt davor hatte. Und wisst ihr was? Es hat gar nicht wehgetan! ;)

Wann habt ihr eurer Komfortzone das letzte Mal den Rücken gekehrt? Und wovor habt ihr noch richtig Muffensausen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!  :)

1 Kommentar:

  1. Hallo :)
    Ich bin soeben auf deinen Blog gestossen und finde ihn schon auf den ersten Blick sehr interessant - ich lasse dir auf jeden Fall ein Abo da und lese mich durch die verschiedenen Beiträge.

    Ja, die Liebe Komfortzone... Mir ging es zuletzt so, als ich den Blog über meine Krankheit zu schreiben angefangen habe. Da ich sehr selbstkritisch bin und oft an mir zweifle, durchdenke ich oft alles viel zu oft und zu akribisch. Ich sollte viel öfters einfach mal ins kalte Wasser springen; und ich weiss, das wird mir sicher mit jedem Tag besser gelingen :)

    Liebe Grüsse
    Proserpina

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