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Das Fräulein und das Studentenfutter

Freitag, 29. Mai 2015


"Was?!", keuchte sie beim Anblick ihres Klausurplanes. In nicht mal mehr einer Woche ging der große Lernmarathon wieder los. Der rote Kringel, mit dem sie die erste Klausur schon vor Wochen markiert hatte, war bedrohlich nahe gerückt. Sehr zu ihrer Überraschung. Doch wie war das schon wieder passiert? Es war ihr ein Rätsel. Eines, das sie selbst im sechsten Semester noch nicht durchschaut hatte. Stöhnend dachte sie an die letzte Klausurphase zurück, als sie bis zum Umfallen gelernt hatte, während das traumhafte Wetter sie an all die schönen Dinge erinnert hatte, die sie viel lieber getan hätte. Tolle Aussichten. Doch was blieb ihr übrig? Jetzt hieß es (hoffentlich) ein letztes Mal "Zähne zusammenbeißen" - zumindest im Bachelorstudium.

5 Tipps rund ums Bücher Schreiben (II)

Dienstag, 26. Mai 2015


Ein Buch zu schreiben ist gar nicht mal so leicht. Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, sich selbst an einem zu versuchen, wird das schnell gemerkt haben. Wie gehe ich am besten vor? Wo fange ich überhaupt an? Und wie erreiche ich mein Ziel, am Ende tatsächlich ein fertiges Buch in den Händen zu halten? Die Liste der Fragen scheint unendlich. Doch wie lauten die Antworten? In meinem letzten Post habe ich schon versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen (click!). Nun da wir wissen, warum der Ton die Musik macht und was Planer und Macher mit eurem eigenen Buch zu tun haben, geht es weiter mit dem zweiten Teil des Beitrages: meine fünf Tipps rund ums Bücher Schreiben.

5 Tipps rund ums Bücher Schreiben

Freitag, 22. Mai 2015


Eines Tages mal ein Buch schreiben. Kommt euch dieser Wunsch bekannt vor? Damit seid ihr sicherlich nicht allein - zumindest mal mit meiner Gesellschaft könnt ihr rechnen. ;) Doch während der Entschluss schnell gefasst ist, hat es die Umsetzung in sich. Sei es wegen des großen Berges an Arbeit, dem anfänglichen Chaos oder der mangelnden Zeit, die sich neben Job, Uni, Schule & Co. einfach nicht finden lässt - ein Buch zu schreiben, ist eine ganz schöne Herausforderung. Wie sollte man das Projekt also am besten angehen, um dem Ziel ein Stück näher zu kommen? Diese Frage habe ich mir in den vergangenen Jahren oft gestellt und dementsprechend Einiges ausprobiert. Welche Schlüsse ich bislang daraus ziehen konnte, möchte ich euch gerne verraten: fünf Tipps rund ums Bücher Schreiben. 

Das Fräulein und die Frühlingsfarben

Freitag, 15. Mai 2015


Genervt kramte sie in den Untiefen ihren Kleiderschrankes, den Blick auf die tickende Uhr geheftet. "Das kann doch nicht wahr sein", murmelte sie halblaut vor sich hin, während sie immer wieder Oberteile herauszog, sie kritisch beäugte und schließlich neben sich auf den Boden fallen ließ. Sie hatte zwar den leisen Verdacht, dass sie das noch bitter bereuen würde - spätestens dann, wenn sie alles wieder einsortieren musste - doch für den Moment siegte der Zeitdruck. Ihr blieb weniger als eine halbe Stunde, um sich fertig zu machen, zu frühstücken und zur Uni zu fahren. Ungläubig schaute zwischen dem Kleiderberg neben sich und dem blauen Shirt in ihrer Hand hin und her. Wie konnte es sein, dass zwar Unmengen an schönen Outfits in ihrem Schrank hingen, von frischen Farben aber jede Spur fehlte?

Das Fräulein und die Playlist

Freitag, 8. Mai 2015


Blinzelnd schaute sie in den strahlend blauen Himmel, als sie ihre Yoga Matte aufrollte und das Fenster aufriss. Warme Frühlingsluft strömte in das Zimmer. Sie nahm einen tiefen Atemzug und lauschte den Vögeln, die zwitschernd ihre Kreise drehten. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Vor einer halben Stunde noch, hätte sie am liebsten, die Schlummertaste gedrückt. Umso dankbarer war sie jetzt, dass sie sich doch dagegen entschieden hatte. Es überraschte sie immer wieder, wie viel Yoga am frühen Morgen doch ausmachte. Nicht nur dass die Muskeln schneller warm wurden, auch ihre Laune hellte sich schon nach wenigen Atemzügen auf. Für den perfekten Start in den Tag fehlte jetzt nur noch die richtige Musik.

Kolumne: Warum Freundschaften Ecken und Kanten brauchen

Freitag, 1. Mai 2015


Reisende soll man ziehen lassen. Während ich vor einigen Jahren darüber noch die Augen verdrehte, erwische ich mich mittlerweile immer wieder dabei, wie ich in Gedanken zustimmend nicke. Tatsächlich hat sich in der Vergangenheit oft genug die Gelegenheit geboten, vermeintliche Freunde auf Reisen zu schicken - in die Wüste. So wurden mit der Zeit aus Freunden, Bekannte und aus Bekannten schließlich Fremde. Und auch wenn ich heute deutlich weniger Freunde habe, als noch vor sechs Jahren, könnte ich darüber nicht glücklicher sein. Denn aus der Masse an lockeren Bekanntschaften hat sich mit der Zeit eine handvoll lieber Menschen herauskristallisiert, die sich mit mir freuen, wenn es mir gut geht und mich auffangen, wenn das Leben Achterbahn fährt - wahre Freunde eben.

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