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5 Tipps rund um Lissabon

Dienstag, 28. April 2015


Große Plätze, schmale Gassen, Meeresluft und Abenteuer - während ich daran im letzten Post noch sehnsüchtig dachte (hier geht's zum Artikel), liegt mittlerweile eine Woche mit genau diesen Erlebnissen hinter mir. Die Studienfahrt nach Lissabon stand nämlich an und löste mein Fernweh schon nach wenigen Metern durch die malerische Stadt in Luft auf. Ich muss gestehen, dass ich Portugal bis zu diesem Zeitpunkt nie richtig auf dem Schirm hatte, wenn es um die Urlaubsplanung ging. Umso überraschter war ich, was die Metropole alles zu bieten hat. Was mich besonders fasziniert hat und welche Plätze, Orte und Sehenswürdigkeiten ich euch nach der Woche empfehlen kann, möchte ich euch gerne vorstellen: meine fünf Tipps rund um Lissabon!

Das Fräulein und der Tapetenwechsel

Freitag, 17. April 2015


Schon seit Stunden leierte der Dozent die Merkmale innovativer Geschäftsmodelle herunter und hatte damit das Unvorstellbare bewirkt: anstatt des üblichen Geräuschpegels lag eine schläfrige Stille über dem Kursraum. Ob das tatsächlich so viel besser war, bezweifelte sie stark. Schließlich war das letzte Mal, als sie sich im Raum umgesehen hatte, jeder zweite in seinem Smartphone vertieft, während die andere Hälfte abwesend vor sich hin starrte oder möglichst unauffällig schlief. Sie für ihren Teil hatte den Blick mittlerweile sehnsüchtig auf den Himmel geheftet. In einem strahlenden Blau ließ er zusammen mit den angenehmen Frühlingstemperaturen die Zeit noch langsamer vergehen, als sie es ohnehin schon tat. Als der Dozent wenig später unter lautem Husten das nächste Modell an die Wand projizierte, war sie in Gedanken längst an einem weit entfernten Ort.

Das Fräulein und das Schminkverhalten

Freitag, 10. April 2015


"Es dauert auch nur zwei Minuten", hatte sie ihrem Liebsten mit Unschuldsmiene zugerufen, bevor sie in der Parfümerie verschwunden war. Tatsächlich war seitdem schon wieder eine halbe Stunde vergangen, die sie zwischen unzähligen Fläschchen, Tiegeln und Farbpaletten verbracht hatte - auf der Suche nach einem Augenbrauenstift. "Wozu brauchst du sowas überhaupt?", fragte der Liebste mit äußerst skeptischem Tonfall. "Na für meine Augenbrauen", entgegnete sie, während sie die siebzehnte Nuance auf ihrem Handrücken ausprobierte. "Also für mich sieht das eher nach Kriegsbemalung aus", sagte er und deutete mit einem breiten Grinsen auf ihre Hand. Lachend knuffte sie ihn in die Seite.

Kolumne: Warum wir öfter stolz auf uns sein sollten

Freitag, 3. April 2015


Ein halbes Jahr, sechs Monate oder auch ein Semester. So viel Zeit bleibt noch, bis sich mein Studium dem Ende zuneigt. Endlich, denn wenn ich ehrlich bin, kann ich es kaum erwarten, mich auf den Weg in Richtung Heimat zu machen und mich ins nächste Abenteuer zu stürzen - mein Ziel immer vor Augen. Und auch wenn ich mir meiner Sache sicher bin, konnte ich in den letzten Wochen nicht anders, als mir ununterbrochen Gedanken über die Zukunft zu machen. Ob ich es tatsächlich schaffen werde, meinen Traumjob an Land zu ziehen? Wo es doch sicherlich Unmengen talentierte Frauen und Männern gibt, die genau das gleiche Ziel haben? So sponn ich den Gedanken weiter und machte mich unbewusst kleiner, als ich tatsächlich bin. Bis mich ausgerechnet die junge Carrie Bradshaw während einer besonders langweiligen Zugfahrt ins Grübeln brachte.
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