Slider

5 Tipps zum Glücklichsein

Dienstag, 31. März 2015


Ein Picknick im Grünen, eine durchtanzte Nacht mit Freunden oder ein verregneter Sonntag mit der Lieblingsserie - Glück erfahren wir alle auf unsere ganz eigene Weise. Es ist facettenreich, subjektiv und individuell - so wie wir. Doch so sehr wir uns in der Art und Weise auch unterscheiden mögen, haben wir alle etwas gemeinsam: wir wollen es sein, glücklich. Wie meine persönlichen Tipps hierfür aussehen, möchte ich euch gerne verraten.

Das Fräulein und die Motivationshilfe

Freitag, 20. März 2015


Wochenlang hatte sie jeden Gedanken an das unliebsame Großprojekt verdrängt und es getrost auf einen späteren Zeitpunkt in unbestimmter Zukunft verschoben. Ein Thema für die bevorstehende Bachelorarbeit zu finden, war nämlich alles andere als leicht. Schon gar nicht, wenn der Dozent jegliche Beratung verweigerte und lange Arbeitstage ihr den letzten Nerv raubten. So hatte sie ihre Suche vertagt, immer wieder, bis die letzten Monate vor dem offiziellen Start angebrochen waren. Tief in ihrem Inneren wusste sie, dass es an der Zeit war, in die Gänge zu kommen. Bücher zu wälzen, Mindmaps zu erstellen, alles wieder zu verwerfen und von vorne anzufangen. Und dennoch schien ihre Motivation in einen hartnäckigen Dornröschenschlaf verfallen zu sein. Doch so konnte es nicht weitergehen. Denn warten, bis aus dem Motivations- ein Zeitproblem wurde, war keine Option.

Das Fräulein und die neue Frisur

Freitag, 13. März 2015


Mit weichen Knien und pochendem Herzen betrachtete sie ihre Rückenansicht im großen Spiegel. "Bist du bereit?", fragte der Friseur und zückte einen grünen Kamm. "Mhm", sie nickte, den Spiegel in ihrer Hand fest umklammert. "OK, dann sag bei der Länge stopp, die du haben willst", sagte er und setzte den Kamm an ihrem Hinterkopf an. Langsam glitten die Zähne durch ihr - für ihre Verhältnisse - langes Haar. "Stopp", sagte sie schließlich und biss sich auf die Lippe, als der Kamm auf halber Höhe angekommen war. "Bist du dir sicher?", fragte der Friseur nach, dem der zaghafte Tonfall nicht entgangen war. Er zog eine Augenbraue hoch und schaute sie durchdringend an. "Ähm ja...", erwiderte sie zögerlich, den Blick auf den grünen Kamm in ihrem Haar geheftet. "Ganz sicher?", er setzte die Schere an. Ihr Atem stockte.

Kolumne: Warum Kreativität nicht auf Knopfdruck funktioniert

Freitag, 6. März 2015

Worüber könnte ich bloß schreiben? Immer wieder stellte ich mir die gleiche Frage - sage und schreibe drei Wochen lang. Genau die drei Wochen, die mir zwischen der letzten Kolumne und der heutigen blieben. Doch egal, wie sehr ich mich anstrengte, klappte ich meinen Kalender jedes Mal reichlich frustriert wieder zu. Da saß ich also, mit einer gähnenden Leere, wo sonst ein Einfall den nächsten jagte. Wie eine Dürrephase, die nicht enden wollte. Doch war meine kreative Quelle tatsächlich versiegt oder hatte ich es schlicht und ergreifend mit einer besonders hartnäckigen Schreibblockade zu tun? Und wieso hatte sie es ausgerechnet auf meine Kolumne abgesehen? War ihr Verfallsdatum etwa schon erreicht? Oder sogar überschritten?
CopyRight © | Theme Designed By Hello Manhattan