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Das Fräulein und die Yogastunde

Freitag, 27. Februar 2015


Es war Montagabend. Schweigend lag sie auf ihrer pinkfarbenen Matte und lauschte den beruhigenden Klängen der leisen Musik. "Spürt, wie euer Körper immer schwerer in den Boden sinkt", hörte sie die sanfte Stimme des Yogalehrers. Gleichmäßig atmete sie tief ein und aus. Ihr Bauch fühlte sich wohlig warm an. Entspannt, zur Abwechslung mal. Sorgen, Ängste und Hemmnisse, die sich im Laufe des Tages angestaut hatten, schienen sich von ihr zu lösen. Langsam, zaghaft und ausgesprochen befreiend. Zufrieden ließ sie sich tiefer in die angenehme Stille sinken. Spürte ihren Atmen, gleichmäßig und ruhig.

5 Tipps für eine lückenlose Garderobe

Dienstag, 24. Februar 2015


Ein ganzer Schrank voller Kleidung und dennoch nichts zum Anziehen? Dieses Phänomen kommt vermutlich jedem bekannt vor. Oft genug stand auch ich schon stirnrunzelnd vor meinem Kleiderschrank und wusste beim besten Willen nicht, was ich anziehen sollte - bis ich schließlich den Entschluss fasste, mich ein wenig mit meiner Garderobe zu beschäftigen. Vor ratlosen Momenten vor dem Kleiderschrank bin ich zwar auch nicht gefeit, aber tatsächlich verzweifle ich mittlerweile immer seltener an dem be-rühmt berüchtigten Problem. Wie es so weit kommen konnte, möchte ich euch gerne verraten: meine fünf Tipps für eine lückenlose Garderobe!

Das Fräulein und das Winteroutfit

Freitag, 13. Februar 2015


Ein kalter Wind wehte ihr ins Gesicht und ließ ihre Nase zwischen Schnee und Eis rot leuchten. Immer wieder hüpfte sie möglichst unauffällig von einem Fuß auf den anderen, um sich ein wenig aufzu-wärmen. Sehnsüchtig schaute sie zur großen Kirchturmuhr hoch. Noch vier Minuten. Vier eisig kalte Mi-nuten, die es zu überbrücken galt, bis sie der überfüllte Bus endlich nach Hause brachte. Lustlos ließ sie den Blick über die Straße schweifen. Sah eine ältere Dame mit knöchellangem Pelzmantel, eine kleine Gruppe lachender Jungs und ein wenig weiter, ein junges Mädchen, das versuchte, vor der Gruppe eine möglichst gute Figur zu machen. 

Warum wir verlernt haben, unser Herz zu öffnen

Freitag, 6. Februar 2015


"Darf ich mich zu Ihnen setzen", fragte mich der junge Kollege aus dem ersten Stock und stellte sein Tablett mir gegenüber ab. "Na klar", erwiderte ich mit vorgehaltener Hand und schluckte hastig den Bissen Spaghetti Bolognese runter, den ich mir gerade in den Mund geschoben hatte. Wer unterhielt sich in der Mittagspause schließlich nicht gerne? Als berüchtigte Quatschtante war ich schnell in mei-nem Element. Beinahe eine ganze Stunde unterhielten wir uns über alles Mögliche, wie etwa seine Reise nach Afrika, meine Pläne nach dem Studium und seine Kinder. Gerade als er Luft holte, um für die nächste Anekdote auszuholen, stutzte ich. 
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