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Das Fräulein und das etwas andere Weihnachtsfest

Freitag, 26. Dezember 2014


"Einen Cheeseburger bitte", sagte sie zur jungen Kellnerin und klappte die Speisekarte zu. Sie nahm einen großen Schluck aus ihrem Glas und schaute lächelnd in die Runde. Dort saßen sie, versammelt in einem Burgerrestaurant: ihre Lieben, voller Vorfreude auf ihr Weihnachtsmahl. Unwillkürlich dachte sie an vergangene Zeiten zurück und lächelte noch ein wenig breiter. Lange war es her, dass sie um den geschmückten Weihnachtsbaum herum gesessen und ihre Geschenke ausgepackt hatten. Es war ihre Tradition gewesen, Jahr für Jahr, seit sie sich erinnern konnte. Und dennoch war vor langer Zeit der Tag gekommen, an dem sie sich bewusst gegen sie entschieden hatten.

5 Tipps rund ums Outfit für die Feiertage

Montag, 22. Dezember 2014


Es ist endlich so weit: Die Feiertage stehen unmittelbar bevor und der Einkaufsmarathon neigt sich dem Ende zu. Stolz können wir unsere Aufmerksamkeiten unter dem geschmückten Weihnachtsbaum drapieren und uns auf die überraschten und freudigen Gesichter unserer Lieben freuen. Doch während wir uns in der Vorweihnachtszeit vermehrt mit der Frage befassen, wie wir anderen eine Freude machen können, kommt ein Thema gerne mal zu kurz: das Festtagsoutfit. Wenige Tage vor Heilig Abend fällt uns dann siedend heiß ein, dass der verwaschene Pullover zwar herrlich gemütlich ist, sich für das Weihnachtsfest allerdings eher weniger eignet. Genauso wenig wie für Silvester oder sonst eine Feierlichkeit. Hals über Kopf eilen wir also in die überfüllten Innenstädte, um ein Outfit zu erstehen. Doch tatsächlich kommen wir zurück mit Tüten voller Frust- und Fehlkäufen. Kommt euch dieses Szenario bekannt vor? Mir ging es schon oft genug so, deshalb möchte ich euch gerne meine fünf Tipps rund um das Festtagsoutfit vorstellen.

Das Fräulein und die verzweifelte Suche

Freitag, 19. Dezember 2014


Stickige Heizungsluft blies ihr ins Gesicht und ließ den Kopfschmerz, der sie seit der zu kurz geratenen Nacht plagte, schier unerträglich werden. Schnaufend zog sie ihren Schal aus und krempelte die Ärmel hoch. Ihre Augenlider flatterten. Was hätte sie darum gegeben, für einen kurzen Moment die Augen schließen zu können. Doch nun hieß es "Durchhalten", schließlich hatte sie nicht mal mehr eine halbe Stunde Zeit, bis sie umsteigen musste. Das war allerdings gar nicht mal so leicht. "Ein Weilchen Dösen wird schon nicht schaden", gab sie schließlich nach und schloss die müden Augen. 

Das Fräulein und das Taschenphänomen

Freitag, 12. Dezember 2014


Handcreme, drei verschiedene Labellos, eine Flasche Wasser - die Liste der Dinge, die sie tagtäglich mit sich herum trug war zweifelsohne lang. Schließlich sollte Frau für alle Eventualitäten gewappnet sein. Doch wo war die Grenze zwischen "gut vorbereitet" und "zu viel des Guten"? Ihr schmerzender Rücken sprach zumindest mal eine deutliche Sprache. Im Stechschritt steuerte sie die Bushaltestelle in einiger Entfernung an. Zwischen Kleiderwahl und Frühstück hatte sie gänzlich die Zeit vergessen und lief nun entsprechend aufgescheucht durch die Straßen. Hastig warf sie einen Blick über die Schulter. "Mist", keuchte sie und setzte zu einem morgendlichen Sprint an. Normalerweise rannte sie niemandem hinterher. Doch bei dem Bus zur Uni machte sie regelmäßig Ausnahmen.

Das Fräulein und der Kurswechsel

Dienstag, 9. Dezember 2014


Zwei Jahre hatte sie nun schon in einer neuen Stadt hinter sich gebracht. Voller Elan hatte sie sich in ihr Studium und die Arbeit gestürzt, ihr Ziel immer vor Augen. Doch je mehr Zeit verging, desto leiser wurde die Begeisterung und machte schließlich Platz für die Zweifel, die immer lauter wurden. War das, was sie tat, wirklich das Richtige? Wieso fühlte es sich dann oft genug so falsch an? Ihre Vernunft verteidigte den Entschluss vehement. Doch was war mit ihrem Bauchgefühl? Es rebellierte, tagein tagaus. Und das schon seit über einem Jahr. War sie auf ihrem Weg zum Ziel falsch abgebogen?

Warum wir verlernen im Moment zu leben

Freitag, 5. Dezember 2014


Angespannt sitzen wir unsere Zeit in der Vorlesung ab, arbeiten nebenbei an der wichtigen Präsentation und checken im Minutentakt unsere E-Mails auf dem Handy. Stillsitzen stellt uns mittlerweile vor unge-ahnte Schwierigkeiten. Rund um die Uhr sind unsere Multitaskingfähigkeiten gefragt, natürlich nicht ganz unfreiwillig. Doch seien wir mal ehrlich: kommt nicht schon nach kurzer Zeit des bloßen Zuhörens der Gedanke der Unproduktivität und Zeitverschwendung auf? Wie viele sinnvolle Dinge, könnten wir schließlich in solchen Momenten erledigen? Dinge, die uns abends den letzten Nerv und unsere Freizeit rauben? Eine Denke, die mich immer wieder überrascht und einen gefährlichen Trend verdeutlicht. Arbeitsabläufe werden schneller, die Anforderungen immer größer. Wir leben in der Zukunft, womöglich auch in der Vergangenheit, doch was ist mit der Gegenwart? Haben wir verlernt, im Moment zu leben?
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