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Das Fräulein und das Tagebuch

Freitag, 28. November 2014


Es war Freitag. Mal wieder und auch wenn das zweifelsohne eine willkommene Abwechslung zum täglichen Trott zwischen Arbeit und Uni war, schien die Zeit beinahe beunruhigend schnell vergangen zu sein. Wo waren die letzten fünf Tage geblieben, in denen sie so Vieles erledigen wollte? Immerfort rann ihr die Zeit durch die Finger, doch sie bekam sie nicht zu fassen.Was hatte sie die letzten Tage erlebt? Leere, gähnende Leere. Sie dachte angestrengt nach. Dunkel erinnerte sie sich an eine furchtbar lang-weilige Vorlesung, an die abendliche Yogastunde. Schemenhaft. Ohne Details.

5 Tipps rund um die Sportmotivation im Winter

Dienstag, 25. November 2014


Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken langsam aber sicher in den Keller. Immer öfter gehen wir morgens im Dunkeln aus dem Haus und kehren bei nicht weniger düsteren Lichtverhältnissen wieder zurück. Uns ist nach Ruhe und Gemütlichkeit. Duftender Tee und unser warmes Bett nehmen auf einmal einen viel bedeutenderen Stellenwert ein, als noch vor ein paar Monaten. Zufrieden nippen wir an der Waldbeermischung, bis... Moment mal, war da nicht noch etwas? Dunkel erinnern wir uns an das Sportprogramm, das wir schon die letzten drei Male gegen eine Packung Kekse und die Lieblings-sendung eingetauscht haben. Und plötzlich schmeckt der Tee gar nicht mal mehr so gut wie vorher. Irgendwie fad, der Beigeschmack unseres schlechten Gewissens. Fühlt ihr euch ertappt? Mir geht es oft nicht anders, deshalb möchte ich euch gerne meine persönlichen fünf Motivationstipps für mehr Sport im Winter vorstellen.

Das Fräulein probiert's mal mit Gemütlichkeit

Freitag, 14. November 2014


Verschlafen schlug sie die Augen auf und gähnte herzhaft. Schummriges Licht drang durch die ge-schlossenen Rollläden hinein. Sie schaute sich im Zimmer um. Ihr Blick blieb am Wandkalender hängen. Endlich Wochenende. Sie lächelte bei dem Gedanken und stieg aus dem Bett. Noch etwas wackelig auf den Beinen, aber gut gelaunt zog sie die Rollläden hoch und warf einen ersten Blick aus dem Fenster. Oh nein. Ihre Augen weiteten sich. Dichter Nebel hing in der Luft und erschwerte ihr die Sicht. Lediglich die geparkten Autos auf der anderen Straßenseite konnte sie erahnen. Sie glänzten und schimmerten verdächtig im schwachen Licht. Sie schüttelte sich und wandte den Blick ab. Freiwillig würde sie sicher-lich keinen Fuß vor die Tür setzen. Stattdessen wickelte sie sich in ihre warme Strickjacke und drehte die Heizung auf.

Das Fräulein und der ersehnte Moment

Dienstag, 11. November 2014


Lange hatte sie auf diesen Tag hingefiebert. Für ihren Geschmack deutlich zu lange. Denn wenn es darum ging, ihren Liebsten wieder in die Arme zu schließen, konnte es ihr nicht schnell genug gehen. Doch 600 Kilometer waren eben kein Katzensprung. Das war ihr in den vergangenen beiden Jahren immer wieder bewusst geworden. Doch heute sollte es endlich wieder so weit sein. Voller Vorfreude war sie den ganzen Nachmittag durch die Wohnung getänzelt, hatte alles auf Vordermann gebracht und den Kühlschrank mit allerhand Leckereien gefüllt. Sie warf einen flüchtigen Blick auf die Uhr und spürte wie ihr Herz einen Salto machte. Bald würde er endlich ankommen. Sie konnte es kaum erwarten. Noch weniger als Weihnachten zu Kindertagen. Bei dem Gedanken musste sie schmunzeln. Sie hatten für das Wochenende nichts Besonderes geplant. Keine chice Party, kein abenteuerlicher Ausflug, lediglich Zeit füreinander. Und dennoch - oder gerade deswegen - war jede Sekunde kostbar. Einfach weil sie sie mit ihm teilen durfte.

Warum wir die Ursache nicht beim Namen nennen

Freitag, 7. November 2014

"Wir werden sowieso hier rausgeworfen, ich sag's dir", schloss meine Kollegin ihre Schimpftirade nach gefühlten zehn Minuten verheißungsvoll ab. Eine Veränderung stand bevor. Auch wenn es nichts Dramatisches war, waren die Gemüter dennoch erhitzt. Besonders besagte Kollegin schien über Wochen hinweg etliche Horrorszenarien in ihrem Kopf durchzuspielen. "Wir werden sowieso den Kürzeren ziehen. Es ist doch immer so", setzte sie mit durchdringendem Blick noch einmal nach. Entsetzt schlug Kollegin Nummer Zwei, die gerade herein gekommen war, die Hand vor den Mund, die Augen weit aufgerissen: "Wirklich? Ich wusste es! Uns fragt doch eh niemand. Es wird 100%ig so kommen", feuert sie die erste Kollegin wieder an. "Jetzt reicht´s aber langsam", übertöne ich das Geschnatter. Und tatsächlich halten beide für einen kurzen Moment den Mund und schauen mich erstaunt an.
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