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Das Fräulein und die Stiefelzeit

Freitag, 31. Oktober 2014


Es war Donnerstagabend. Ein viel zu langer Tag in der Uni hatte sich endlich dem Ende zugeneigt. Erschöpft und mit qualmendem Kopf trat sie ins Freie, bereute es jedoch gleich wieder. Beißende Kälte schlug ihr entgegen und bescherte ihr eine Gänsehaut, die man vermutlich sogar noch vom Mond aus sehen konnte. Was hätte sie darum gegeben, sich nach Hause beamen zu können. Doch es half alles nichts. Fröstelnd setzte sie sich also in Bewegung. Weit kam sie allerdings nicht, denn kaum hatte sie die ersten Meter hinter sich gebracht, öffnete der Himmel zu allem Überfluss seine Schleusen. Auch das noch. Leise fluchend spannte sie den klapperigen, alten Schirm, den sie morgens in Weiser Voraussicht eingepackt hatte. Im Stechschritt machte sie sich auf den Weg nach Hause.

5 Tipps rund ums Bloggen

Freitag, 24. Oktober 2014



Ihr habt es vermutlich schon oft gehört oder könnt es vielleicht sogar aus eigener Erfahrung bestätigen: Einen Blog zu erstellen ist leicht, ihn regelmäßig zu pflegen wiederum eine Kunst. Eine ganz schön zeitaufwendige noch dazu. Falls ihr euch - wie ich am Anfang von Fräuleins Tagebuch - öfter mal die Haare rauft, weil ihr vor Ideen förmlich übersprudelt, allerdings kaum die Zeit findet alle umzusetzen, sind die folgenden Tipps rund ums Bloggen genau das Richtige für euch. Sie basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen, die ich in den vergangenen beiden Jahren gesammelt habe, und die mir seitdem den Blogger-Alltag versüßen. Vielleicht bald ja auch euren? :)

Das Fräulein und der Herbstbeginn

Freitag, 17. Oktober 2014



Gut gelaunt rückte sie das Stirnband zurecht, band sich die warmen Schuhe zu und ließ ihre Wohnung raschen Schrittes hinter sich. Sonderlich lange hatte sie es dort an diesem Tag nämlich nicht aus-gehalten. Viel zu verführerisch schien die Sonne vom beinahe wolkenlosen Himmel hinunter, als dass sie den Tag zu Hause hätte verbringen wollen. Stattdessen zog es sie ins Freie.

Das Fräulein und das geschriebene Wort

Freitag, 10. Oktober 2014


Ungeduldig tastete sie in ihrer Handtasche nach dem Wohnungsschlüssel. Gar nicht mal so einfach, wenn man bedachte, dass gefühlte zehn Kilo in Form von Joghurt, Brot und Co. in ihrer Armbeuge hingen. Auch das Sixpack Wasser in der Hand und die Küchenrolle unter dem Arm machten die Sache nicht gerade leichter. Konzentriert ihre Einkäufe nicht fallen zu lassen, hob sie ein Bein an und stellte die Handtasche darauf ab. Nach einigen äußerst wackeligen Minuten fand sie schließlich, was sie suchte. Triumphierend zog sie den Schlüssel hervor und war gerade dabei sich aus ihrer Verrenkung lösen, als sie ein ohrenbetäubendes Scheppern direkt hinter ihr zusammenfahren ließ.

Warum wir unseren eigenen Weg gehen sollten

Freitag, 3. Oktober 2014


Wir stecken uns Ziele, arbeiten darauf hin und träumen davon eines Tages dort anzukommen. Wollen hoch hinaus und sind dem Erfolg stets auf der Spur. Wir streben nach mehr. Besser, höher, schneller lautet die Devise. Doch ist es tatsächlich das, was wir möchten? Immer mehr?
Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Besonders wenn ich auf Leute stieß, die der festen Überzeugung waren, wahrer Erfolg läge einzig und allein im Top-Management. Eine allgemeingültige Regel, die angeblich ein jeder junger Mensch beherzigen sollte. Doch definiert "Erfolg" nicht jeder anders? Weshalb müssen das Ziel und der Weg dorthin für jeden gleich aussehen?
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