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Das Fräulein und die Schlafprobleme

Freitag, 28. März 2014


Nun da die Tage länger und die heiß ersehnten Sonnenstunden mehr wurden, rückte auch ein anderer unliebsamer Termin näher: die Zeitumstellung. Jedes Jahr graute es ihr davor, die Uhr um eine Stunde vorzustellen. Wer ließ sich schon gerne eine Stunde Schlaf rauben? Vor einiger Zeit hegte sie noch die Hoffnung, sich irgendwann mit dem Wechsel anzufreunden, oder zumindest unterbewusst zu akzeptieren. Doch bislang hatte sie noch immer schmerzlichen feststellen müssen, dass das schwerer war als gedacht. Nur langsam gewöhnte sie sich an den neuen Rhythmus und trauerte noch Wochen später der verlorenen Stunde Schlaf hinterher. Mit Recht, wie sie fand. Schließlich warf die Sommerzeit ihren gesamten Tagesablauf über den Haufen.

Das Fräulein und die Frühlingsgefühle

Freitag, 21. März 2014


Kein einziges Wölkchen war am Himmel zu sehen. Sonnenstrahlen wärmten ihr Gesicht und hunderte Vögel zwitscherten ihr Lied. "Was für ein Traumwetter", dachte sie und trat kräftig in die Pedale. Der Frühling war offiziell angekommen und die Tage, an denen sie morgens im Dunkeln zur Arbeit fuhr und abends - wenn sie Glück hatte - in der Dämmerung zurück, schienen endlich gezählt. Doch genau genommen war der Frühling nicht erst seit heute da. Er hatte sich schon vor Wochen eingeschlichen, die ersten Blumen blühen lassen und für die eine oder andere Niesattacke gesorgt - Heuschnupfen sei Dank. Ganz schön früh für seine Verhältnisse. Kein Wunder also, dass ihre innere Uhr für einen kurzen Moment ausgesetzt hatte...

Kolumne: Warum Verkleidungen der Schlüssel zur Veränderung sind

Freitag, 7. März 2014


Erst wenige Tage ist es her, dass man nur wissend lächelte, wenn Rotkäppchen und der böse Wolf Hand in Hand vorbeispazierten oder Captain Jack Sparrow nach Feuer fragte. Auch ich konnte es nicht lassen, mich für den Kölner Karneval in Schale zu werfen und habe mich als Biene Maja und Zimmermädchen verkleidet. Der ein oder andere mag jetzt denken: die hat wohl vergessen erwachsen zu werden. Doch tatsächlich ist das, was in Kindertagen mit rosafarbenen Prinzessinnenkleidern begann, heute nicht mehr wegzudenken. Doch weshalb eigentlich nicht? Offenbar bin ich nicht die Einzige, die ab und an das Bedürfnis verspürt, sich mit ausgefallenen, witzigen oder kunstvollen Kostümen zu schmücken. Man denke allein Mal an die Vielzahl der Mottoparties, -Dinner, -Wochen und was es sonst noch alles gibt, die Anlass genug bieten, in Outfits jenseits des Alltäglichen zu schlüpfen.
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