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5 Tipps rund um die Sportmotivation im Winter

Dienstag, 25. November 2014


Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken langsam aber sicher in den Keller. Immer öfter gehen wir morgens im Dunkeln aus dem Haus und kehren bei nicht weniger düsteren Lichtverhältnissen wieder zurück. Uns ist nach Ruhe und Gemütlichkeit. Duftender Tee und unser warmes Bett nehmen auf einmal einen viel bedeutenderen Stellenwert ein, als noch vor ein paar Monaten. Zufrieden nippen wir an der Waldbeermischung, bis... Moment mal, war da nicht noch etwas? Dunkel erinnern wir uns an das Sportprogramm, das wir schon die letzten drei Male gegen eine Packung Kekse und die Lieblings-sendung eingetauscht haben. Und plötzlich schmeckt der Tee gar nicht mal mehr so gut wie vorher. Irgendwie fad, der Beigeschmack unseres schlechten Gewissens. Fühlt ihr euch ertappt? Mir geht es oft nicht anders, deshalb möchte ich euch gerne meine persönlichen fünf Motivationstipps für mehr Sport im Winter vorstellen.

Das Fräulein und der ersehnte Moment

Dienstag, 11. November 2014


Lange hatte sie auf diesen Tag hingefiebert. Für ihren Geschmack deutlich zu lange. Denn wenn es darum ging, ihren Liebsten wieder in die Arme zu schließen, konnte es ihr nicht schnell genug gehen. Doch 600 Kilometer waren eben kein Katzensprung. Das war ihr in den vergangenen beiden Jahren immer wieder bewusst geworden. Doch heute sollte es endlich wieder so weit sein. Voller Vorfreude war sie den ganzen Nachmittag durch die Wohnung getänzelt, hatte alles auf Vordermann gebracht und den Kühlschrank mit allerhand Leckereien gefüllt. Sie warf einen flüchtigen Blick auf die Uhr und spürte wie ihr Herz einen Salto machte. Bald würde er endlich ankommen. Sie konnte es kaum erwarten. Noch weniger als Weihnachten zu Kindertagen. Bei dem Gedanken musste sie schmunzeln. Sie hatten für das Wochenende nichts Besonderes geplant. Keine chice Party, kein abenteuerlicher Ausflug, lediglich Zeit füreinander. Und dennoch - oder gerade deswegen - war jede Sekunde kostbar. Einfach weil sie sie mit ihm teilen durfte.

Warum wir die Ursache nicht beim Namen nennen

Freitag, 7. November 2014

"Wir werden sowieso hier rausgeworfen, ich sag's dir", schloss meine Kollegin ihre Schimpftirade nach gefühlten zehn Minuten verheißungsvoll ab. Eine Veränderung stand bevor. Auch wenn es nichts Dramatisches war, waren die Gemüter dennoch erhitzt. Besonders besagte Kollegin schien über Wochen hinweg etliche Horrorszenarien in ihrem Kopf durchzuspielen. "Wir werden sowieso den Kürzeren ziehen. Es ist doch immer so", setzte sie mit durchdringendem Blick noch einmal nach. Entsetzt schlug Kollegin Nummer Zwei, die gerade herein gekommen war, die Hand vor den Mund, die Augen weit aufgerissen: "Wirklich? Ich wusste es! Uns fragt doch eh niemand. Es wird 100%ig so kommen", feuert sie die erste Kollegin wieder an. "Jetzt reicht´s aber langsam", übertöne ich das Geschnatter. Und tatsächlich halten beide für einen kurzen Moment den Mund und schauen mich erstaunt an.

5 Tipps rund ums Bloggen

Freitag, 24. Oktober 2014



Ihr habt es vermutlich schon oft gehört oder könnt es vielleicht sogar aus eigener Erfahrung bestätigen: Einen Blog zu erstellen ist leicht, ihn regelmäßig zu pflegen wiederum eine Kunst. Eine ganz schön zeitaufwendige noch dazu. Falls ihr euch - wie ich am Anfang von Fräuleins Tagebuch - öfter mal die Haare rauft, weil ihr vor Ideen förmlich übersprudelt, allerdings kaum die Zeit findet alle umzusetzen, sind die folgenden Tipps rund ums Bloggen genau das Richtige für euch. Sie basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen, die ich in den vergangenen beiden Jahren gesammelt habe, und die mir seitdem den Blogger-Alltag versüßen. Vielleicht bald ja auch euren? :)

Das Fräulein und die Kurzgeschichte

Freitag, 25. Juli 2014

Nach langer Zeit habe ich letztens mal wieder meinen Laptop durchforstet. Dabei bin ich auf die folgende Kurzgeschichte gestoßen. Ich hoffe sie gefällt euch!

Mit zitternden Fingern umschloss Emilia den kalten Messingtürknauf. Kleine Schauer jagten über ihren Rücken, als sie das harte Metall auf ihrer Haut spürte. Ihre Gedanken überschlugen sich. Ob wohl alles gut gehen würde? Sie hätte bloß den Türknauf drehen müssen um auf die Straße zu treten, aber etwas in ihr sträubte sich. Zögernd betrachtete sie die schwere Holztür und lauschte dem gleichmäßigen Ticken der Küchenuhr. Die Minuten verstrichen, doch sie war wie angewurzelt, unfähig auch nur einen einzigen Schritt zu tun. Ihre Kehle schien zugeschnürt und sie spürte wie ihr Herz schmerzhaft zu pochen begann. Sie holte tief Luft. Wie in Zeitlupe wandte sie sich von der dunklen Haustür ab und ließ den Blick durch den schmalen Flur gleiten. Er war über und über mit Bildern und Fotos behangen. Ein rot gemusterter Teppich lag auf dem Holzboden und Schuhe aller Art stapelten sich in einer Ecke. Alles sah aus wie immer, doch nie hatte sie sich fremder gefühlt. Das sonst so sonnige gelb der Wände schien erloschen und trostlos. Dunkle Schatten lagen über dem Raum. Ihre Hände begannen zu schwitzen.

Warum wir die Regeln neu schreiben sollten

Freitag, 4. Juli 2014


"Ich werde dir gleich Anweisungen geben. Du machst einfach das, was dir als erstes dazu einfällt. Ok?", sagte die Regisseurin zu einer jungen Frau, die vor der Kamera steht. Sie nickt. "Zeig mir wie ein Mädchen läuft", fordert die Regisseurin auf. Die junge Frau läuft los, wirft dabei den Kopf von links nach rechts, strahlt vor sich hin und wackelt unbeholfen mit den Armen herum.
Sie ist nicht die Einzige, die eine eher unterhaltsame Interpretation vorführt. Männer, Frauen, kleine Jungs - alle machen es ihr unabhängig von einander nach. Wen wundert es? Schließlich entspricht doch genau das dem Klischee, das von klein auf suggeriert wird: Mädchen seien unbeholfen, albern und schwach.

Warum wir uns öfter selbst verzeihen sollten

Freitag, 6. Juni 2014


Zufrieden legte ich den Stift bei Seite und überflog die krakeligen Zitate, die ich in den vergangenen zwei Stunden zu Papier gebracht hatte. Sie stammten von einem Yoga Lehrer, der mir für meine Reportage (hier geht's zum Artikel) Rede und Antwort gestanden hatte. "Darf ich dich jetzt auch mal etwas fragen?", erkundigte er sich, kaum hatte ich den Notizblock zugeklappt. "Natürlich", entgegnete ich verdutzt. "Welche Sorgen haben sich in deiner Stirn festgesetzt?" Verständnislos schaute ich ihn an. Was für Sorgen? Und was hatten die auf meiner Stirn zu suchen?

Das Fräulein und die sozialen Netzwerke

Freitag, 9. Mai 2014

Heute mal ein Text außer der Reihe. Er ist letzten Winter entstanden, als ich mir in einer Vorlesung 
Gedanken über "Vernetzung" machen sollte. Ich hoffe er gefällt euch!

 Es ist Samstagabend. Offensichtlich gelangweilt nippe ich an meinem Cocktail und schaue in der Gegend herum. Meine Begleitung scheint das nicht einmal zu bemerken. Ihre kunstvoll hergerichteten Gläser stehen noch immer unangerührt vor ihnen. Die Eiswürfel haben sogar schon zu schmelzen begonnen. Stattdessen tippen sie unermüdlich auf ihren Smartphones herum. Ich räuspere mich. Keine Reaktion. "A., wie lief es gestern Abend eigentlich mit S.?“, starte ich einen Versuch, die Aufmerksamkeit meiner Freundinnen wieder zurück an unseren Tisch zu holen. „Moment noch...“, murmelt A. und lädt einen Post mitsamt Markierung bei Facebook hoch. Verärgert wende ich mich L. zu. Doch sie ist gerade damit beschäftigt die vollen Cocktailgläser zu fotografieren und – darauf könnte ich wetten – bei Instagram hochzuladen. Seufzend lehne ich mich zurück und schaue mich um.

Warum das Leben vorbeizieht und wir nur hinterher winken

Freitag, 7. Februar 2014


"Was war in letzter Zeit bei dir so los?" Erwartungsvoll schaut mich die lang verschollene Freundin an. Gute Frage. Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, was ich vor zwei Tagen zu Mittag gegessen habe, geschweige denn, was in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten passiert ist. Ganz unschuldig bin ich daran nicht, wenn ich so darüber nachdenke. Schließlich gehört Multitasking zu meinen Spezialitäten. Und plötzlich geschieht eben genau das: ich habe keine Ahnung, was ich die letzten Stunden eigentlich getan habe. Sang- und klanglos plätschert die Zeit dann an mir vorbei, ohne dass ich auch nur mit der Wimper zucke. Oft genug geschieht das auch, wenn ich mich in Gedanken in naher - meistens jedoch in ganz schön ferner - Zukunft befinde. Dann geistern Fragen wie "Was könnte ich in zwei Wochen zum Mädelsabend anziehen?" oder "Wie könnte es beruflich in einigen Jahren weitergehen?" im überfüllten Kopf herum.
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